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Jonas Folger
Der Valentino Rossi von morgen


Jonas Folger, zwölf Jahre alt, hat "Benzin im Blut". Der Sohn eines KfZ-Meisters aus der Gemeinde Schwindegg ist die größte Nachwuchshoffnung des deutschen Motorradrennsports.

Mit drei Jahren saß er zum ersten Mal auf einem Bike und wenige Jahre später drehte JONAS auf der Kart-Rennstrecke in Ampfing seine ersten Runden. Sein Gefährt ist eine kleine Moto-Cross-Maschine mit 50 ccm und fünf PS.
Bei einem Sichtungslehrgang 2003 in München fiel das Talent dem ADAC auf und JONAS wurde auf Anhieb in das ADAC Südbayern Juniorteam berufen. Die erste Rennsaison endete historisch: JONAS gewann alle 14 Rennen der Saison und durfte sich Deutscher ADAC Mini Bike Cup Sieger 2003 nennen. Auch in den zwei darauf folgenden Jahren gewann der Schwindegger die Rennserie, bis er im Frühjahr 2006 die größte Herausforderung seines bisherigen Lebens annahm.

Dank einer Sondergenehmigung der spanischen Motorradföderation darf JONAS FOLGER - obwohl er mit seinen zwölf Jahren eigentlich zu jung ist - die DORNA MotoGP Academy besuchen. In dem Elite-Internat wird er auf seine Zukunft als Rennfahrer vorbereitet, ein deutscher Privatlehrer kümmert sich daneben um die schulische Ausbildung. Sein Betreuer, der ehemalige Grand Prix-Fahrer ALBERTO PUIG, begleitet ihn während der Rennwochenenden.
"Die spanische Serie gilt als die hochrangigste in Europa, einen besseren Einstieg kann es für JONAS gar nicht geben", erklärt Vater JAKOB FOLGER stolz.

Einen Wehrmutstropfen birgt die Angelegenheit jedoch: JONAS vermisst seine bayerische Heimat sehr. Er freut sich, seine Eltern und Freunde so oft es geht zu besuchen. So interessant ein Auslandsaufenthalt auch ist - seiner Meinung nach ist es daheim im Landkreis Mühldorf doch am schönsten!


 

 

 



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