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Hörndlberg-Sage

Die letzte unverbaute Prallwand ( = das Kurvenäußere eines Flusses) am Inn ist der Hörndlberg. Einst soll sich dort, hoch oben über dem Inn, eine finstere Burg erhoben haben.


Deren Bewohner waren Raubritter, die sich ihren Lebensunterhalt durch überfälle auf brave Kaufleute verdienten.
Als schließlich wieder ein Hörndlberger Ritter ein Innschiff geplündert hatte, verfluchte der Schiffsmeister die Raubritter. Schon in der darauffolgenden Nacht erhob sich ein gewaltiges Gewitter und nach einem ohrenbetäubenden Donnerschlag gab der Berg nach. Die Burg mitsamt ihren räuberischen Insassen stürzte in die Fluten.

Von der Innfähre in der Stadt Mühldorf a. Inn beginnt eine circa fünfstündige Wanderung innaufwärts zum Hörndlberg in der Gemeinde Polling.

 

 



 



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